Internationaler Tag der Menschenrechte – Fackelmahnwache

Am 10. Dezember ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.
AMNESTY INTERNATIONAL lädt an diesem Tag dazu ein, mit einer Unterschrift im weltweiten AMNESTY Briefmarathon konkret zu helfen. Inhaftierte Menschen werden freigelassen und politische Aktivist*innen in ihrer Arbeit unterstützt: Die Aktion zum Internationalen Tag der Menschenrechte ist sehr erfolgreich. AMNESTY DÜSSELDORF hält zum Auftakt eine Mahnwache am Tritonenbrunnen mit Fackeln ab.

Dieses Jahr stehen junge Menschen im Mittelpunkt: Sie sitzen in der Todeszelle,
obwohl sie zum Tatzeitpunkt minderjährig waren, sind von Landvertreibungen bedroht oder
werden von den Behörden schikaniert, weil sie sich für das Klima engagieren. Von Kanada bis in
den Iran gibt es junge Menschen, die Unterstützung brauchen, und AMNESTY DÜSSELDORF
lädt alle herzlich ein, sich sie einzusetzen. Zwei der Petitionen setzen sich für junge
Umweltaktivist*innen ein, die sich der Zerstörung ihrer Heimat entgegenstemmen::
Das Gebiet der Grassy Narrows First Nation ist seit Jahrzehnten mit Quecksilber verseucht. Die
Jugendlichen dort fordern von der kanadischen Regierung, die giftigen Altlasten endlich zu
beseitigen.
Marinel Sumook Ubaldo, 16, setzt sich für den Klimaschutz ein, seit ein verheerender Taifun ihr
Dorf Matarinao zerstörte. Die Menschen in ihrem Heimatort Matarinao und in den anderen
betroffenen Gebieten leben aufgrund des Sturms „Yolanda“ ohne die Infrastruktur die zur
Grundversorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Strom dringend erforderlich ist.
Marinel sagt dazu: „Ich stehe hier vor euch, nicht als weitere Klimastatistik, sondern als
Mensch. Meine Geschichte ist nur eine von vielen. Ich bin hier, um im Namen der verletzlichen
und ignorierten Gemeinschaften zu sprechen – mögen unsere Stimmen gehört werden.“
Helfen Sie Marinel und den anderen Jugendlichen, die von schweren Menschrechtsverletzungen
betroffen sind, mit Ihrer Unterschrift im Briefmarathon: