Infostand bei den Afrika Tagen in Düsseldorf

Am 03. und 04. August vertrat die Gruppe 1205 Amnesty bei den 14. Afrika Tagen in Düsseldorf.

An zweien, der drei Tagen informierte die Gruppe über Menschenrechtsverletzungen beim Kobaltabbau in der Demokratischen Republik Kongos (DRK). Unter gefährlichen und nicht menschenwürdigen Bedingungen wird dort Kobalterz von Erwachsenen und oft auch Kindern abgebaut. Internationale Standards schreiben Unternehmen eine Sorgfaltspflicht vor, die Unternehmen dazu auffordert Risiken für Menschenrechte in ihrer Lieferkette zu identifizieren und falls nötig entsprechende Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Amnesty International veröffentlichte 2016 einen Report, in dem auf über 60 Seiten detailgetreu die momentane Menschenrechtslage beschrieben und über den Austausch mit multinationalen Konzernen berichtet wird. Das Fazit daraus: Kein Unternehmen kommt seiner Sorgfaltspflicht in angemessenem Maße nach (Berichte „This is what we die for“ 2016, „Time to Recharge“ 2017).

Die Besucher_innen hatten die Möglichkeit eine zu dem Zeitpunkt noch aktuelle Urgent Action gegen die gewaltsame Vertreibung von 10.000 Bergleuten zu unterschreiben. Darüber hinaus wurden einige Briefe an deutsche Autohersteller (BMW, Daimler, VW) unterzeichnet, die solche dazu aufrufen ihrer Verantwortung nachzukommen und Lieferketten transparent und menschenwürdig zu machen.

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Artikel 23 der AEMR